Helfer des THW-Erlangen kehrt aus Ghana zurück

Technischer ZugHelfer des THW-Erlangen kehrt aus Ghana zurückDie Lage in den Hochwassergebieten Ghanas hat sich durch die erfolgreiche Brunnenrehabilitation des Technischen Hilfswerkes deutlich entspannt. In Ghana waren zunächst 260.000 Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Mittlerweile konnten die THW Helfer über 60 besonders wichtige Brunnen an Schulen und Krankenhäusern wieder herstellen und nach entsprechenden Laboranalysen für die Versorgung der Bevölkerung freigeben.

Von besonderer Bedeutung ist auch die Einweisung ghanaischer Wasserexperten in die sachgerechte Reinigung und Rehabilitierung von Brunnen durch das THW-Team. Durch diese Schulungsmaßnahmen wird gewährleistet, dass die Arbeiten durch die Mitarbeiter der lokalen Wasserversorgungsbehörde kontinuierlich weitergeführt werden kann.

Die lokalen Autoritäten bedankten sich im Rahmen einer Feierstunde bei dem THW-Team und lobten die nachhaltige und hochwertige Arbeit. Seitens des THW-Teams wurden spezielle Brunnen-Reinigungs-Sets zusammengestellt die den kommunalen Bedarfsträgern zur eigenverantwortlichen Brunnenreinigung zum Abschluss des Einsatzes übergeben wurden.

Damit geht auch für Ludwig Distler der Einsatz in Ghana am 18.November zu Ende. Distler war als Fachhelfer für die Rehabilitationsmaßnahmen der Brunnen verantwortlich, bei denen die für die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung notwendigen Brunnen komplett ausgepumpt gereinigt, gechlort und nach anschließender Analyse wieder für die Nutzung freigegeben wurde. Hier konnte er seine Kenntnisse als Experte bei der SEEWA (Schnell Einsatz Einheit Wasser Ausland) hervorragend bei den Reparaturmaßnahmen an den Brunnen einbringen. Sein Arbeitgeber, die Fa. ESS aus Erlangen zögerte keinen Augenblick, Herrn Distler für die Dauer des Einsatz von seiner Arbeit freizustellen.

Die Entsendung des Technischen Hilfswerks durch das Bundesinnenministerium erfolgte auf Ersuchen des Auswärtigen Amtes und ist Teil der Hilfsbemühungen der Bundesregierung für die von den Überschwemmungen betroffenen Gebiete. Insgesamt stellte die Bundesrepublik Deutschland 825.000 Euro für Hilfsmaßnahmen von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen zur Verfügung.

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(Fotos: THW, SEEWA)







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